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BMW auch im dritten Quartal mit Bestwerten

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am Samstag, 05 November 2011 in Hersteller News

Der Münchner Autobauer BMW hat auch das dritte Quartal mit Rekordwerten beendet. „Wir haben das bislang beste dritte Quartal in der Geschichte des Unternehmens verzeichnet“, so Konzernchef Norbert Reithofer bei der Vorstellung der Zahlen in München. Bestwerte wurden bei Absatz, Umsatz und Konzernergebnis erreicht. Reithofer begründet die weltweit hohe Nachfrage nach Fahrzeugen des Konzerns auch mit den deutlichen Effizienzverbesserungen. Insgesamt setzte die BMW Group mit rund 399.000 Fahrzeuge neun Prozent mehr ab als im Vorjahresquartal. Der Umsatz stieg von 15,9 auf gut 16,5 Milliarden Euro (+3,8 %), unterm Strich verdiente das Unternehmen 1,08 Milliarden Euro (+24 %).

In den ersten neun Monaten des Jahres erhöhte sich der Umsatz um 15,4 Prozent auf 50,5 Milliarden (43,7 Mrd.) Euro. Das Ergebnis nach Steuern verdoppelte sich auf 4,1 Milliarden (2,0 Mrd.) Euro. Insgesamt verkaufte die Gruppe mit den Marken BMW, MINI und Rolls-Royce rund 1,23 Millionen Fahrzeuge (+16 %).

Allein der Umsatz im Automobilgeschäft stieg im dritten Quartal um 8,0 Prozent auf 15,3 Milliarden (14,2) Euro. In den ersten neun Monaten erhöhte sich der Umsatz um 20,3 Prozent auf 46,4 Milliarden (38,5) Euro.

Von Juli bis September stieg der Absatz der Marke BMW um 8,2 Prozent auf rund 332.000 (306.982) Fahrzeuge. Bis Ende September nahmen die Auslieferungen der Kernmarke um 14,5 Prozent auf etwa 1,022 Millionen (892.737) Einheiten zu. Damit übertraf die Marke erstmals nach neun Monaten die Millionengrenze. Besonders stark nachgefragt waren nicht nur die Geländewagen der Bayern, sondern auch die 5er-Reihe. Eine neue Bestmarke beim Absatz hat erneut die Marke MINI erzielt, deren Auslieferungen im dritten Quartal um 13,4 Prozent auf rund 66.300 (58.450) Fahrzeuge zugelegt haben. Bis einschließlich September wurden insgesamt etwa 208.200 (Vj. 167.751) Einheiten abgesetzt (+24,1 %). Auch die Marke Rolls-Royce legte weiterhin zu. Im dritten Quartal wurden 849 (758/+12,0 %) Automobile ausgeliefert. Bis Ende September erhöhten sich die Verkäufe um 41,3 Prozent auf die neue Bestmarke von 2.441 (1.728) Fahrzeugen.

Die Nachfrage nach Premiumautomobilen hat in fast in allen Regionen der Welt im Jahresverlauf zugenommen. In Europa stieg der Absatz um 10,0 Prozent auf rund 635.000 Fahrzeuge. In Deutschland ging es um 9,5 Prozent auf etwa 209.800 und in Großbritannien um 9,7 Prozent auf 128.400 Automobile nach oben. In Nordamerika wurde das Vorjahresniveau mit 245.909 Verkäufen um 13,9 Prozent übertroffen (USA: +14,2 %/219.962). In Asien wurden in den ersten neun Monaten rund 282.500 Einheiten abgesetzt (+36,8 %). Allein in China stieg der Absatz um fast 46 Prozent (178.232).

Motorradsegment mit Absatz- und Umsatzplus Der Absatz im Segment Motorräder (BMW und Husqvarna) stieg im dritten Quartal um 6,5 Prozent auf rund 28.900 (27.094) Einheiten. Der Segmentumsatz erhöhte sich um 14,8 Prozent auf 334 (291) Millionen Euro. Das EBIT belief sich vor dem Hintergrund der Neuausrichtung der Husqvarna Gruppe auf minus 16 Millionen (2) Euro. Ergebnis vor Steuern: minus 17 Millionen (0) Euro.

In den ersten neun Monaten erhöhte sich der Umsatz um 9,3 Prozent auf 1,18 Milliarden (1, 1) Euro. Rund 93.000 (88.768) Auslieferungen stehen für ein Plus von 4,7 Prozent.

Aussichten fürs Gesamtjahr Angesichts der weltweit starken Nachfrage nach ihren Fahrzeugen ist BMW-Chef Reithofer für das laufende Geschäftsjahr zuversichtlich: „Wir sind auf dem besten Weg, unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen.“ BMW geht unverändert von einer „signifikanten Verbesserung“ des Konzernergebnisses sowie einer deutlichen Absatzsteigerung aus: Nach wie vor streben die Bayern nach einem Absatzzuwachs von über zehn Prozent auf mehr als 1,6 Millionen Fahrzeuge. Im Automobilgeschäft geht die BMW Group unverändert von einer EBIT-Marge von über zehn Prozent sowie einer Rendite auf das eingesetzte Kapital von mehr als 26 Prozent aus.

Allerdings stellt das BMW Unternehmen seine Ziele unter den Vorbehalt einer stabilen Entwicklung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen sowie der weltweiten Konjunktur.

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